Rache

gerächt habe ich mich noch nie, nur einmal als Kind, hab ich so ner blöden Kuh eine geschmiert, weil ich sauer war, wir waren in ständigem Streit Aber ansonsten, ich habe zwar viele Rachegedanken, wirklich böse sachen, aber gerächt habe ich mich noch nie. Obwohl Rache süß sein soll

14.9.13 22:04, kommentieren

persönliche Mythen

Mh ich soll erforschen welche Geschichten mein Leben prägten. Nicht einfach. Ich stand immer auf Serien wie Xena oder Buffy. Ich wollte immer die unabhängige Heldin sein, die auch meist die coolsten Lover hatte. Aber so supi wie die Mädels bin ich nicht, komm nicht viel rum, vielleicht hab ich mir nur das unnahbare angeeignet. Die Mädels wurden auch oft enttäuscht oder der Liebste starb. Aber irgendeine Rolle habe ich doch übernommen, aber welche? Es muss eine der Kompftanten gewesen sein. Das Leben ist ein Kampf, man muss sich vor dem Bösen, den Dämonen beschützen. Die Dämonen in meinem Leben sind wohl die Männer, ich assoziiere mit ihnen immer nur Schmerz und Leid. Ich verschliesse mich vor der Liebe um nicht verletzt zu werden, aber so wirklich oft wurde ich ja gar nicht verletzt, aber warum glaube ich dann dass es so sei? So schlecht sind die Männer doch gar nicht.

14.9.13 20:12, kommentieren

Die Angst in mir

In mir herrscht ständig Angst, Angst verlassen zu werden auch wenn es nur um Freunde geht, sobald die mehr mit anderen zu tun haben, wächst die Angst in mir, bald alleine da zu stehen.
Männer die andere Frauen als Freunde haben, wächst bei mir die Angst bald betrogen zu werden. Zwischenmenschliche Beziehungen sind bei mir immer mit Angst überschattet.
Auch Ungewissheit löst Angstgefühle in mir aus, du weißt, dass sich im Job was ändern wird, du weißt auch, dass du jedenfalls gut wegkommen wirst, weil du die beste bist, aber die Ungewissheit bereitet mir trotzdem Angst.
Aber ich habe auch die Angst von seiner erschreckenden Seite kennen gelernt. Wenn man plötzlich Panikattacken bekommt und man nicht weiß warum überhaupt, das ist wirklich schlimm. So passierte es letztes Jahr als ich mein neues Auto hatte, der erste Tag an dem ich in die Arbeit fuhr, eigentlich fröhlich mit lauter Musik im Auto, als ich allerdings in die Tiefgarage fuhr, fing ich das zittern an, mein Herz schlug wahnsinnig, ich hatte Atemprobleme. Ich zitterte ne Zeit lang, obwohl ich schon auf meinem Arbeitsplatz war. Das seltsame daran ist, es war sogar eine gute Zeit in der Arbeit für mich, neue Aufgaben, ich amüsierte mich über meine Neider. In der Zeit hab ich aber öfter Panikattacken bekommen. Ich sollte zum Chef, ich wurde nervös, obwohl ich von ihm gar keine Angst hatte und wieder eine Attacke. Das ist wirklich beängstigend, etwas stimmt mit dir nicht und du weißt nicht was es ist. Das war eine schlimme Zeit. Zum Glück hatte ich das schon lange nicht mehr.

13.9.13 20:32, kommentieren

Armut erfahren

Es gab eine Zeit da ging es uns finanziell richtig schlecht, Vater konnte nicht mehr arbeiten und Mutter verdient nicht genug. Da wurde es sehr knapp mit dem Geld. Heizöl musste gekauft werden, hier Schulden da Schulden. Auch mein Geld ging zu Neige, ich muss aber gestehen, wenn ich was wollte kaufte ich es mir auch, ich hatte ja nicht viel, da gab ich mich gerne Kaufräuschen hin. An einem Maitag kam dann die Ernüchterung, an diesem Tag musste unser Kater in die Tierklinik, weil er eine große kläffende Wunde an der Pfote hatte. Da er zur Beobachtung eh drinnen bleiben musste über das Wochenende ist es zum Glück keinem aufgefallen dort, aber wir hätten unseren Kater beinahe nicht aus der Klinik holen können, weil das Geld fehlte. Am Tag der "Einlieferung" sagte man uns wieviel das kosten würde, wir haben gefragt ob man auch eine Rechnung bekommen könne, oder mit Karte zahlen könnte, aber man verneinte. Das war ein Horrorwochenende, es gab keine Geldreserven, niemand von uns vier Personen hatte soviel Geld auf einmal, es war kurz vor Monatsende, Gehalt würde erst später kommen. So suchten wir im Hause alle Münzen und Spardosen durch. Ein Wochenende mit Bangen, am Ende haben wir es aber trotzdem geschafft alle unsere Geldreserven zu plündern und haben den Betrag zusammen bekommen, wir konnten unseren geliebten Kater wieder heim holen. Vor einem Jahr wurde es wieder knapper, in einem Monat war es sehr sehr knapp, da dachte ich nicht an die KFZ- Versicherung, so ging mein Konto wieder ins Minus und die Rate für meinen Wagen wurde wieder zurückgebucht, da hatte ich echt Angst, dass man mir mein Auto wegnehmen würde. Das war eine knappe Geschichte, aber wir haben es geschafft. Ich will so etwas nie wieder erleben, so dass ich nun fleißig spare, denn es können immer unerwartet Dinge passieren die aus heiterem Himmel Geld fordern. Ich kaufe mir zwar immer noch gerne etwas, aber ich achte auf meine Reserven.

12.9.13 19:47, kommentieren

Mein gebrochenes Herz

Kann man, wenn man von seinen Freundinnen verlassen wird auch von einem gebrochenen Herzen sprechen? Ich bin mir nicht sicher, aber es tat jedes Mal weh, wenn ich von einer besten Freundin einfach verlassen und verraten wurde. Leider passierte das viel zu oft. Die meisten meiner Freundinnen haben mich früher oder später verlassen. Als mein Herz das erste Mal von einem Mann gebrochen wurde ist noch nicht einmal lange her, aber seit dem wird es immer und immer mehr gebrochen. Lange Zeit machte ich mir nichts aus Männern, ich hab für meine Hobbies gelebt und war glücklich, wenn ich heimlich in jemanden verliebt war. Ich war zu schüchtern um auf meine Auserwählten zu zu gehen. Rückblickend war dies aber meine glücklichste Zeit. Dann fing es an mit dem ersten richtigen Freund, so dachte ich zumindest. Michael war zu dem Zeitpunkt meine Liebe, es war eine Fernbeziehung, wir sahen uns in den zwei Monaten leider nur dreimal. Heute weiß ich, dass er mich die ganze Zeit nur hingehalten hatte und sich währenddessen schon eine neue gesucht hatte. Wir schrieben uns täglich unzählige SMS, bis der Tag kam, an dem alles anders war. An diesem Tag kam nichts von ihm, bis ich mich am späteren Nachmittag bei ihm meldete, da kam eine überraschte SMS zurück, so quasi er hätte nicht gedacht, dass ich mich melden würde, ich war etwas verwirrt, aber wir schrieben hin und her. Bis ich mich dann online ging, dann verstand ich auch warum er so überrascht war. Seine Statusmeldungen zeigten, dass er sich den ganzen Tag schon amüsiert und dass da noch eine Person im Spiel war. Mir war sofort klar, dass es sich um eine andere Frau handelte. Ich meldete mich daraufhin auch nicht mehr und siehe da, paar Tage später war sein Status plötzlich "in einer Beziehung". Super bei mir war es immer nur so ein nichts sagender Status. Ich war zu tiefst erschüttert, mein Herz gebrochen. Dieses Erlebnis zeichnete mich schon stark, ich lief einige Zeit von allen Männern weg, die es nur ansatzweise ernst meinen konnten. Ich pflegte viele Affären, mit verschieden Männern, ich lernte von einigen, wie leicht es ist, seinen Partner zu betrügen, wie schamlos die Männer sind. Auch das brach mein Herz, obwohl ich nicht direkt betroffen war, es zerstörte immer mehr mein Bild von Liebe. Ich hatte in der Zeit auch eine Affäre mit einem voll süßen, viel jüngen Typen, in den ich mich natürlich verknallte, aber ihm nie davon erzählte, in der Zeit ging es mir gut, er konnte mich ja nicht verletzten, weil er von meinen Gefühlen nichts wusste. Unsere Affäre war allerdings zeitlich begrenzt, da er weg gehen musste. Ich hatte Angst vor dem Abschied, zufälligerweise trat genau zu der Zeit ein neuer Mann in mein Leben, in den ich mich verliebte, so musste ich die Affäre abbrechen, ich habe mich nicht einmal verabschiedet. Der neue Mann, Kadir war so wunderbar, ich opferte mich für ihn auf, gab alles was ich konnte. Der größte Fehler an ihm war, er schwärmte immer von anderen Frauen, er schien leicht beeinflussbar zu sein. Meine Eifersucht wuchs und wuchs. Bald darauf kam von ihm die Nachricht, dass er zurück zu in seine Heimat müsse. Ich horchte tief in mich und für mich stand fest, dass ich weder mitkommen werde, noch dass ich bereit bin eine Fernbeziehung zu führen, ich wusste er würde mich eh für die nächstbeste verlassen. So beschlossen wir, die letzten Wochen noch so schön wie möglich zu gestalten, denn sobald er weg geht ist es auch mit uns vorbei. Die letzen Wochen konnte er allerdings nicht erwarten und suchte sich währenddessen schon die nächste. Ich gebe zu dieses Erlebnis verletzte mich nicht so sehr, da das Ende schon in Sicht war. Da ich allerdings auch von den vielen Affären genug hatte, suchte ich gezielt nach Männern, die eine langanhaltende Affäre haben wollten und schlug mich so durch. Bis ich dieses Frühjahr Martin kennen lernte. Ich verliebte mich auch recht schnell, wir haben fast durchgängig die ersten 2 Wochen, ab dem Tag unseres Kennenlernens zusammen verbracht, wir hatten schließlich beide zufälliger weise Urlaub. Da gab es dann schon die erste Ernüchterung für mich, als es hieß wenn wir beide wieder arbeiten können wir uns nur noch an den Wochenenden sehen, obwohl wir mit den Öffentlichen nicht mal 20 Minuten voneinander wohnten, aber der Herr will ja schließlich seine Freizeit nach der Arbeit genießen, wohl gemerkt, angeblich nur vor der Spielkonsole. Da er mir das Gefühl vermittelte, ich sei für ihn nur eine Notlösung und er mir kein Gefühl von Liebe übermittelte, trennte ich mich nach einem Monat. Ich war sehr traurig. Zu meiner Überraschung, kämpfte er um mich, er wollte eine Aussprache, versprach er würde sich bessern, weil er kein so Gefühlsmensch ist. Kurz drauf schauten wir einen Film, wo jemand dem anderen seine Liebe beichtete. Da sagte er zu mir, bei ihm würde es nicht so schnell gehen, mit dem "ich Liebe dich sagen" und überhaupt Liebe zu entwickeln. Ich fand das komisch, warum lief er mir dann hinterher? Ich war in dem zweiten Monat oft traurig, auch hier holte mich die Eifersucht ein, er hatte einfach zuviele weibliche Freunde. Er machte schließlich mit mir Schluss, weil ich zu viel weinte. Ich war halt einfach nur traurig, weil mir so gar nichts von Liebe entgegen gebracht wurde, aber dafür mit den anderen Freundinnen ständig gechattet wurde. Zwei Monate danach kam Cam in mein Leben. Dieser Mann faszinierte mich von der ersten Sekunde an. Ich war hin und weg. Er war das was ich mir immer gewünscht habe, ein Mann der Pfeffer im Arsch hatte, der ständig auf Achse war, er brachte Schwung in mein Leben. Aber auch erzählte mir schon bald, dass er in eine andere Stadt ziehen muss. Ich dachte mir "Oh nein!! Genau so einen Mann wollte ich dich gar nicht", aber für mich stand fest, er ist es wert, ich will es wagen mit ihm eine Fernbeziehung zu führen. Auch die Tatsache dass er drei Wochen nach unserem Kennenlernen schon hoch muss, schreckte mich nicht ab. Bis er mir erzählte er ziehe zu seiner "Mutti" "Mutti" ist aber nicht seine Mutter, sie ist eine Frau die ihn aufgezogen hat oder so. Da fingen innerlich meine Probleme an, schon wieder eine andere Frau. Hey er steht auf ältere Frauen, ich war ja schon älter als er, also war diese Frau eine Bedrohung für mich. Ihm sagte ich nichts, ich ließ mir auch nichts anmerken. Er kam auch noch auf die glorreiche Idee, ich solle mitziehen, ich solle meine Arbeit aufgeben und mit gehen. Ich zog dies in Erwägung, weil mich mein Job zu dem Zeitpunkt frustrierte. Aber angeblich war er von Angst erfüllt, er wolle keine Fernbeziehung, weil ich mir in der Zeit sicher einen anderen suchen würde, er wollte mich drängen und gab auch zu verstehen, dass er das nicht mit machen würde. Erst setzte er mir eine Frist von zwei Jahren, aber in weiteren Gesprächen wurde mir klar, er würde solange nicht warten. Am letzten Tag vor seiner Abreise, wo ich eigentlich mitkommen sollte um "mein neues Zuhause" an zu schaun, brach allerdings Panik in mir aus, ich wusste "Mutti" sei an dem Tag bei ihm, ich malte mir verschiedene Situationen aus: "ich kündige, in zwei Wochen könnte ich nachkommen, aber bis dahin hätte ich mit meiner Angst, mit meiner Eifersucht eh alles kaputt gemacht, weil ich nicht wollte, dass er mit "Mutti" alleine ist" und so weiter und sofort. Ich war mir über gar nichts mehr sicher. Ich wollte mit, aber ich würde lieber in dem Fall eine Fernbeziehung führen, als mein Leben für nichts und wieder nichts auf zu geben. Ich sagte ihm am Tag des Umzugs, ich weiß nicht wann ich nachkomme. Er regte sich auf, mir war im Laufe der Gespräche an diesem Tag bewusst, er will mich nicht mehr, er will eine Frau an seiner Seite. Ich merke am Telefon wie sehr er mich immer weiter wegstieß. Ich sagte ihm er kann mich mal. Naja, das war das Ende. Seit fast zwei Wochen sitze ich nur hier und heule mir die Seele aus dem Leib. Wenn er mich so sehr geliebt hat, wie er behauptete, hätte er mir etwas Zeit geben können, und nicht alles überstürzt angehen. Und ausserdem ist es mega unfair, dass er im Grunde schon wusste, dass er bald weg müsse, da überhaupt noch eine Beziehung eingehen. Und ich liege hier nun mit meinem zersplitterten Herz und leide.

9.9.13 20:37, kommentieren

Ich das Opfer

Schon als Kind fühlte ich mich als Opfer, als meine Eltern stritten, manchmal stritten sie heftig, wobei sogar mein Vater mit den Füssen nach meiner Mutter trat. Ich war noch ein kleiner Scheißer aber ich hatte den Mut mich vor meinem Vater zu stellen und ihn an zu schreien. Als Dank bekam ich von meiner Mutter dann Vorwürfe, ich solle das nicht machen er geht mich nichts an, es ist nur eine Sache zwischen den beiden. In den weiteren Jahren meines Lebens wuchs der Hass auf meinen Vater, aber nein er war kein Schläger, solche Streits kamen selten vor, aber ich hasste ihn trotzdem und tu es heute immer noch. Er ist also kein Schläger aber ein Taugenichts und ein ewiger Nörgler, nichts kann man diesem Mann recht machen. Ich verabscheue ihn und er tut mir auch nicht leid, er hat Depressionen die wohl auch der Grund für sein Verhalten all die Jahre ist, aber er tut mir nicht leid. Dafür muss ich mir das Unverständnis meiner Mutter anhören, sie kann es nicht begreifen, dass ich meinen Vater nicht liebe, dass ich eine schlechte Tochter bin. Aber so bin ich nun mal, ich konnte nie etwas von ihm erwarten, warum sollte er dann von mir etwas erwarten? Ich bin Opfer meiner Familie, später wurde ich ausgenutzt, weil das Geld knapp wurde und ich habe immer Geld zugegeben, damit wir uns Heizöl leisten konnten und die Eltern überleben konnten. Ich konnte mir nicht viel leisten, ich blieb auch im Haus meiner Eltern, obwohl eine eigene Wohnung mir sicherlich besser getan hätte als der Zustand zuhause. Später wurde ich dann Opfer der Liebe, ich opferte mich für die paar Männer auf, mit denen ich eine Beziehung eingehen wollte als Dank dafür wurde ich von Mike ausgetauscht, von Kadir betrogen, und von den anderen einfach nur verstoßen, weil ich nicht in ihr Bild passte. Ich fühle mich von den Männern nur benutzt. Und um richtig benutzt zu werden gab ich mich dann für Sex her, ich lies mich benutzten, ich wollte keine Liebe mehr empfinden ich wollte nur noch leiden. Am besten ging es mir übrigens immer wenn ich heimlich verliebt war, wenn man sich daran erfreuen kann, wenn der Auserwählte mal ein paar Wörter wechselte oder ich ihn einfach nur mal erblicken konnte. In solchen Zeiten ging es mir am besten, diese heimliche Verliebtheit brachte im Grunde keine Schmerzen mit sich ich konnte es einfach genießen. Aktuell bin ich wieder das Opfer meine Angst. Ich verstieß Chris, weil ich Angst vor der Zukunft habe, ich ihn nicht lang genug kannte um mein Leben für ihn komplett umzukrempeln, wo er doch zu vielen Frauen Kontakt hat, zu seinen Exen und die Beziehung zu seiner "Mutti" die nicht mal mit ihm verwandt ist. Nein meine Eifersucht hätte eh alles kaputt gemacht, also leide ich nun hier allein und weine tag für tag weil ich das Opfer meiner Angst und Eifersucht bin.

8.9.13 13:28, kommentieren